Glossar
Legasthenie / LRS
Legasthenie, auch Lese-Rechtschreibstörung oder kurz LRS, bedeutet: Ein Kind hat große und anhaltende Mühe beim Lesen und Schreiben. Das liegt nicht an zu wenig Unterricht oder an geringer Intelligenz.
- Begriff
- Legasthenie / LRS
- Stand
- 4. Oktober 2026
Was dahinter steckt
Fachleute stellen die Störung nach der internationalen Liste der Krankheiten fest, der ICD-10. Sie unterscheidet eine gemeinsame Lese- und Rechtschreibstörung von einer reinen Rechtschreibstörung. Die Schwierigkeiten dürfen nicht von einer unterdurchschnittlichen Intelligenz, fehlendem Unterricht oder einer Hirnschädigung kommen.
Behandelt wird eine Legasthenie mit einer Lerntherapie. In der Schule kann Ihr Kind einen Nachteilsausgleich bekommen, etwa mehr Zeit bei Arbeiten. In Bayern ist außerdem Notenschutz möglich, zum Beispiel ohne Note für die Rechtschreibung.
Wie das genau geht, regelt jedes Bundesland selbst. Fragen Sie an der Schule nach den Regeln in Ihrem Land.
Verwandte Begriffe
Quellen und Methodik
Quellen und Lizenzen
- Legasthenie, Lese-Rechtschreibstörung, Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e. V.,
- Was ist Integrative Lerntherapie?, Fachverband für Integrative Lerntherapie e. V.,
- Gesetzliche Regelungen zu Nachteilsausgleich und Notenschutz in Bayern, Landesverband Legasthenie und Dyskalkulie Bayern e. V.,
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Stand dieser Angaben: 4. Oktober 2026.